Table Mountain National Park – Kapstadts Naturjuwel
Reisegründe für einen Besuch
- Wanderung auf den Tafelberg
- Kap der Guten Hoffnung entdecken
- Pinguine am Boulders Beach
- Panoramen über Kapstadt & Atlantik
- Fynbos- & Küstenflora
Big Five Hotspot:
- nicht vorhanden – Fokus auf Landschaft, Meer & Kleintiere
Fakten zum Nationalpark
- Gründung: 1998
- Größe: 221 km²
- Lage: Westkap, Kapstadt-Region
Instagram-tauglich:
- Wolkenwasserfall über dem Tafelberg
- Pinguine am Strand
- Sonnenuntergang am Signal Hill
- Steilküsten & türkisblaues Meer
Rund um Kapstadt dehnt sich der Table Mountain National Park aus. Er verdankt seinen Namen dem imposanten Tafelberg, der weithin sichtbar ist und als Wahrzeichen der südafrikanischen Hauptstadt gilt. Der Nationalpark erstreckt sich über Teile der Kap-Halbinsel bis hinunter zum Kap der Guten Hoffnung und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Geschätzt ist der Park für seinen Artenreichtum und die spektakulären Landschaften.
Bekannt ist der Table Mountain National Park in erster Linie für seinen Reichtum an Wildpflanzen und bunten Blumen. Über 1.400 Pflanzenarten gedeihen im Schutzgebiet. Wildtiere im Park sind sehr scheu und finden Zuflucht in Tälern und Schluchten des felsigen Geländes. Daher ist etwas Glück nötig, um Antilopen, Klippschliefer, Paviane, Bergziegen, Kap-Bergzebras und Stachelschweine zu sehen. Wassermangusten und Fischotter bewohnen die Wasserflächen des Nationalparks. Die im Schutzgebiet lebenden Karakale (Luchsart), Leoparden und Ginsterkatzen sind nachtaktiv und daher erst ab der Abenddämmerung zu beobachten.
Wanderabenteuer am Tafelberg
Gelbe Nadelkissen Blumen des Tafelbergs
Vogelfreunde freuen sich über Sichtungen des Cape Sugar Birds, des Grassbirds und weiterer Vogelarten. Darunter sind der Protea Seed-Eater, der Cape Siskin, und der schwarze Adler. Die Meeresküsten sind von Möwen, Albatrossen, Kormoranen und Pelikanen bevölkert. In Felsenbuchten der Südküste lebt der schwarz-weiß gefiederte Austernfischer mit dem auffallend orangefarbenen Schnabel. Manchmal sind Afrikanische Seeadler zu beobachten, die ihre Kreise am Himmel ziehen.
Eine besondere Amphibienart, die nur an Bachläufen des Tafelbergs vorkommt, ist der blassgrüne und mit Flecken übersäte Tafelberg-Geisterfrosch. An den sonnigen Felshängen wärmen sich gerne Südliche Felsenagamen und Kap-Krageneidechsen. Im Nationalpark leben 22 Schlangenarten, darunter die fünf Giftschlangenarten Puffotter, Kap-Kobra, Boomslang, Berg-Puffotter und die Ringhalskobra.
Landschaftlich ist der Nationalpark sehr abwechslungsreich. Unterschiedliche Habitate für Pflanzen und Wildtiere bieten die Klippen des zentral im Park gelegenen Tafelbergs, die umliegenden Berge und Hochebenen sowie die Strände am Boulders Beach und die Buchten am Kap der Guten Hoffnung. Besiedelte Gebiete unterbrechen die Wildnisflächen, weshalb der Table Mountain National Park kein zusammenhängendes Schutzgebiet ist, sondern sich in die Gebiete Tafelberg, Kap der Guten Hoffnung und Boulders Beach unterteilt. Alle drei Regionen des Nationalparks haben ihre Besonderheiten.
Zum Park gehört nicht nur der Tafelberg, sondern auch die daran anschließende Bergkette aus Lion's Head, Devil's Peak und Signal Hill, die sich bis zum Kap der Guten Hoffnung erstreckt. Der Tafelberg bei Kapstadt ist als Wahrzeichen der Stadt bekannt. Auf sein Plateau führen ein Wanderweg und eine Seilbahn hinauf. Kondensiert aufsteigende, feuchte Luft an den südöstlichen Hängen des Tafelbergs, entsteht über seinem 1.086 Meter hohen Plateau eine Wolkendecke. Wegen ihres Aussehens bezeichnen sie Einheimische üblicherweise als Tischdecke.
Die Landschaft am Kap der Guten Hoffnung ist geprägt durch raue, steil ins Meer abfallende Felsenklippen und zahlreiche Buchten. Darunter sind die False Bay, die sich in viele kleine Buchten und Strandabschnitte unterteilt, die Smitswinkel Bay und die Buffels Bay mit dem Buffelsfontein Visitor Centre, das interessante Informationen für Besucher bereithält.
Zu den beliebtesten Orten des Nationalparks gehört der Boulders Beach. Hier sind Kolonien Afrikanischer Brillenpinguine aus der Nähe zu beobachten.
Den einzigartigen Nationalpark bei Kapstadt besuchen Sie am besten im südafrikanischen Sommer, das heißt zwischen Oktober und März. Zu dieser Zeit bieten sich bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang herrliche Fotomotive in den Parklandschaften.
Klippen des Kaps der Guten Hoffnung
Tafelberg unter seiner Tischdecke